Und hier ein paar Informationen, um mich besser kennen zu lernen.
Ich wurde im Juli 1974 als zweiter Sohn meiner Eltern geboren und wuchs in der Pfalz auf. Inspiriert durch meine Eltern und in Zusammenarbeit mit meinem älteren Bruder konnte ich meine handwerklichen Fähigkeiten entwickeln und vertiefen. Wir wurden immer dazu angeregt, uns auszuprobieren, zu bauen, zu reparieren und umzugestalten. Mit 15 entdeckte ich meine Leidenschaft zur Musik und ein Ferienjob ermöglichte mir meine erste Gitarre. Wie es eben so war, machte ich mit 16 bei einem der größten Arbeitgeber in der Gegend meine Ausbildung zum Industriemechaniker. Bald merkte ich aber, dass mir in meiner Arbeit etwas fehlte. Der Kontakt zu Menschen und die Möglichkeit, mein handwerkliches Geschick und meine Kreativität weiterzugeben und weiterzuentwickeln. Also stand eine Umschulung zum Arbeitserzieher in Neckargemünd auf dem Plan. In dieser Ausbildung kam ich mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt, und so auch die Jonglage in mein Leben. Mein Weg führte mich regelmäßig an einem wunderschönen Laden für Jonglierbedarf vorbei. Die bunten Schaufenster weckten mehr und mehr mein Interesse, besonders das Einrad, welches im Fenster stand. Ein Jahr lang schlich ich wie ein Kind um den Weihnachtsbaum, bis ich den Laden endlich betrat und mir meine ersten Jonglagerequisiten kaufte. Das Einrad aus dem Schaufenster, Bälle, Ringe und Tücher bestimmten neben der Musik nun meine Freizeit. Ich belas mich, traf Menschen, die auch jonglierten und übte wo es nur ging. Natürlich fiel mir die Freude auf, die das Jonglieren bei anderen Menschen hervor rief, wenn ich z.B. auf der Neckarwiese übte. Und so wurde ich schnell besser und konnte schließlich bei diversen Festen und Feiern kleine Vorführungen zum Besten geben. Da ich als Arbeitserzieher lange in der Jugendarbeit tätig war, konnte ich viele Elemente auch mit in die Arbeit nehmen und mit meiner Musik, die sich natürlich auch weiterentwickelt hatte, in diversen Bands und mit der Jonglage viele Kinder und Jugendliche erreichen und hatte somit eine tolle Basis zum Kontakt geschaffen. Durch die Erziehertätigkeit bekam ich dann auch die Möglichkeit, mit dem Klettern zu beginnen und neben dem Instruktor für künstliche Kletterwände, dem Wandwart und dem Klettertrainer Fels, schließlich eine Weiterbildung zum Kletterpädagogen zu machen. Nicht nur für mich selbst entdeckte ich dadurch ein wunderbares Hobby. Auch für meine Arbeit war eine neue Möglichkeit geschaffen, den Kindern und Jugendlichen einen weiteren Zugang zu sich, zu Ihren Fähigkeiten und die Chance zur Weiterentwicklung zu ermöglichen. Wie es aber leider in der sozialen Arbeitswelt so ist, gibt es eines nicht, nämlich Zeit. Es war kaum möglich, diese, meiner Meinung nach, wichtigen Handwerkszeuge, Klettern, Jonglieren und die Musik weiterzugeben und die Kinder und Jugendlichen daran teilhaben zu lassen und für sich zu nutzen. Also war der Gedanke der Selbstständigkeit geboren, und seit Juli 2022 ist es so weit. Mein Traum wurde wahr. Mit AllegroKonzept konnte ich meiner Berufung folgen um Lebensfreude allen zugänglich zu machen die es möchten. Ich biete Jonglageworkshops, Kletterkurse, musikalische Begleitung von z.B. Festen und Hochzeiten an und die Gestaltung von Kindergeburtstagen, individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, an. Ich arbeite freiberuflich als Sprachzünder für die Firma eloquio in Kindergärten, bin Klettertrainer und begleite erlebnispädagogische Events, bin Kooperationspartner des Bildungsprojektes „Lernen mit Rückenwind“ und gebe ab 2023 Jonglagekurse an der VHS südl. Bergstraße.